Samstag, 14. Juli 2018, 9 bis 14 Uhr
Enzauenpark Pforzheim

Hilfe die ankommt - das Hilfsprojekt beim Lauf 2010

Karte Sierra Leone Im Jahr 1991 drangen Rebellen aus Liberia nach Sierra Leone ein, um den Präsidenten zu stürzen. Sierra-leonische Rebellen schlossen sich ihnen an und es kam zu einem 11-jährigen verheerenden Bürgerkrieg, in dem viele Menschen starben oder verstümmelt und aus ihren Dörfern vertrieben wurden. Viele Häuser in Städten und Dörfern sowie Schulen, Krankenhäuser und andere öffentliche Gebäude wurden zerstört. Rebellen- und Regierungstruppen lieferten sich erbitterte Kämpfe, terrorisierten die Bevölkerung und rekrutierten auch Kinder, die zu Kampfhandlungen gezwungen wurden und missbrauchten Mädchen als Sex-Sklavinnen. Insgesamt kostete der Bürgerkrieg mehr als 50.000 Menschen das Leben, machte über zwei Millionen zu Flüchtlingen und fügte der Mehrheit physischen und/oder psychischen Schaden zu.

Foto 1 Sierra Leone Seit dem Ende des Kriegs im Januar 2002 steht das Land vor der riesigen Aufgabe des Wiederaufbaus und der Versöhnung. Viele Menschen befinden sich weiterhin im Prozess, ihre Wunden zu heilen und wieder ein Selbstwertgefühl aufzubauen, um ihren Alltag einigermaßen bewältigen zu können. Soziale Einrichtungen, wie Krankenstationen oder Bildungseinrichtungen sind nach wie vor völlig unzureichend ausgestattet.
Am mühsamen Wiederaufbau des Landes beteiligt sich die Evangelisch-methodistische Kirche in Sierra Leone mit einer Fülle von Projekten. Gesundheitsstationen werden neu eingerichtet, Schulen instandgesetzt und renoviert, HIV/AIDS-Workshops durchgeführt, Berufsausbildungskurse für Jugendliche von der Straße werden angeboten und vieles mehr.

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